Die Studie Medienbudget.ch vermittelt als Branchenstatistik ein verlässliches Bild über das Mediennutzungsverhalten der Schweizer Bevölkerung und die Ausgaben von Unternehmen, Organisationen und Institutionen für Medien.
Medien sind nicht nur eine bedeutende Branche, deren Struktur sich den technischen, sozialen und gesellschaftlichen Trends anpasst, sie sind auch ein dynamischer Wachstumsmarkt. Dank dem jährlichen Erhebungsrhythmus zeigt die Studie detailliert die Veränderungen des Medienkonsums durch neue Medien und Angebotsformen in den einzelnen Mediengattungen, aber auch die Auswirkungen auf die bisherigen Medien und Medienhäuser.
Die Erhebung Medienbudget.ch umfasst die Bereiche Content (Abonnemente, Einzelverkäufe, Empfangsgebühren für Radio und TV, Internet-Downloads, Mobile Content usw.), Access (Gebühren, Kabelnetze, Breitband-Verbindungen) und Hardware (Ausgaben für Empfangsgeräte und PC-Hardware). Die Aufwändungen für Geräte wurden als Konsumausgaben betrachtet, und es wurden keine Abschreibungsaspekte berücksichtigt. Nicht berücksichtigt wurden ferner die Ausgaben für individuelle Kommunikation (Gebühren für Telefonanschlüsse, Telefongespräche, SMS). Die Ausgaben für Access und Hardware von gewerblichen Betrieben wurden nicht erhoben, da ihr Hauptzweck meist nicht medienbezogen ist.

Vor allem Nutzer finanzieren die Medien. Die Presse erzielt heute 57% ihrer Einnahmen mit Werbung und 43% mit Abonnements und Einzelverkauf. Bei allen anderen Medien ist das Verhältnis umgekehrt. Beim Fernsehen machen die gesetzlich verankerten Empfangsgebühren 82% des Umsatzes aus, beim Kino bringen die Eintritte gar 86% aller Einnahmen ein. Werbung ist in den Bereichen Internet/IT und Telecom mit 1.3% noch unbedeutend.
Für detaillierte Studien-Ergebnisse, Erhebungsgrundlage und Quellenverzeichnis www.medienbudget.ch. |